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Im Sinne der Transparenz und weil immer wieder Fragen aufkommen, möchten wir allen interessierten Personen hier einen Überblick über die Finanzen unserer Gemeinde geben.

 

1. Was kostet die Gemeindearbeit?

Um alle Aufgaben bewältigen zu können, benötigen wir aktuell ca. 250.000 € pro Jahr.

Diese Summe setzt sich in unserem Basis-Ausgaben-Budget 2016 etwa so zusammen:

Geplante Ausgaben in 2016:
47,5 % = 120.500 € (Gebäude, Betriebskosten und Einrichtungsinvestitionen)                            
32,6 % =   82.600 € (Gemeindeleben - mit Gehältern, Material, Anschaffungen etc.)
13,2 % =   33.400 €  (Spenden für externe, soziale, missionarische und diakonische Projekte)
6,7  % =    17.000 €  (Verbandsarbeit, Versicherungen und Rücklagen)

100,0% = Summe geplanter Ausgaben 2016:   253.500 EUR

Hinweise:

  1. Die Gehälter angestellter Mitarbeiter der Gemeinde richten sich nach der Gehaltsempfehlung für Mitarbeiter unseres Gemeindeverbandes
    und sind daher transparent und vergleichbar.
  2. Ein detaillierterer Budgetplan und auch die Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde hängen im Neuen Foyer der Gemeinde aus.

 

2. Wo kommt das Geld her?

Wir erhalten als Freikirche keine Mittel aus Kirchensteuern. Auch erheben wir keine Vereinsbeiträge.
Unsere Ausgaben werden hauptsächlich durch freiwillige Spenden der Mitglieder und Freunde unserer Gemeinde gedeckt.

 

3. Wie ist das möglich?

Leitlinie für den persönlichen Umgang mit unseren Finanzen ist ein Satz von Paulus:
„Jeder gebe, wie er es sich in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.“ (2. Korinther 9,7). Wenn Christen für ihre Gemeinde freiwillig mehr spenden, als eine Kirchensteuer das fordern würde, tun sie das im Vertrauen auf die Verheißung Jesu Christi: Gebt und es wird euch gegeben werden (Lukas 6,38) und machen dabei die Erfahrung: Geben ist seliger als nehmen (Apostelgeschichte 20,35).

Christsein heißt, mein ganzes Leben, alles, was ich bin und habe, gehört Christus. In biblischen Zeiten wurde zum Zeichen, dass wir Gott alles verdanken, 10% des Einkommens der Gemeinde gegeben. Mit den damit verbundenen Segensverheißungen (Maleachi 3,8-12) machen viele Mitchristen beste Erfahrungen.

Grundsätzlich wird niemand in irgendeiner Weise zum Geben verpflichtet oder unter Druck gesetzt, etwas zu geben. Jeder ist nur Gott gegenüber verantwortlich, dem “Geber aller guter Gaben“.

 

4. Wie geht das praktisch vor sich?

In unserer Gemeinde wird im Gottesdienst eine freiwillige Kollekte gesammelt. Dies tun wir für die eigene Gemeindearbeit oder für bestimmte Hilfsprojekte. Andere überweisen regelmäßig eine Spende direkt auf das Konto der Gemeinde. Dies hat den Vorteil, dass wir dafür Spendenbescheinigungen ausstellen können.

Vom Finanzamt sind wir zur Förderung mildtätiger Zwecke und zur Förderung gemeinnütziger Zwecke anerkannt. Darunter fällt die Förderung der Religion / Jugend- und Altenhilfe / Kunst und Kultur / Erziehung / Volks- und Berufsbildung sowie Studentenhilfe, so,dass unsere Spendenbescheinigungen bei der Lohnsteuer geltend gemacht werden können. Die Christusgemeinde Weil der Stadt ist eine Ortsgemeinde des als gemeinnützig anerkannten Vereins „Freikirchlicher Bezirk Nord-Württemberg e.V.“ im Mülheimer Verband freikirchlich-evangelischer Gemeinden. Dem Verein gehören fünf Gemeinden unserer Region an. Für alle namentlichen Spenden werden Anfang des Folgejahres Spendenbescheinigungen erstellt und an die Spender zugestellt.

Wie werden Spenden beim Finanzamt berücksichtigt?

Seit dem Jahr  2007 können Spenden an gemeinnützige Organisationen (auch Stiftungen) bis zu 20% des
„Gesamtbetrages der Einkünfte“ in der Einkommensteuererklärung steuermindernd geltend gemacht werden.

Ein Beispiel:

Andrea Musterfrau hat Jahreseinkünfte von 50.000 Euro und hat 5.000 Euro gespendet. Das Finanzamt berücksichtigt Spenden bis 20% des Gesamtbetrages der Einkünfte, also bis maximal 10.000 Euro, als Sonderausgabe. Die Spenden werden vor der Steuerberechnung von den Einkünften abgezogen, so dass in diesem Beispiel nur noch 45.000 Euro versteuert werden.

Werden mehr als 20% der Einkünfte gespendet (z.B. weil man aus einem hohen einmaligen Mittelzufluss eine größere Spende gemacht hat), dann wird der nicht ausgeschöpfte Spendenbetrag ins Folgejahr übertragen.

Spenden von einem Nachlass

Erfolgt eine Zuwendung aus einem Nachlass, so kann unter bestimmten Voraussetzungen die Erbschaftsteuer nachträglich reduziert werden (siehe § 29 ErbStG).
Wichtig: Zuwendungsbestätigungen müssen sehr sorgfältig aufbewahrt werden.

 

5. Arbeiten wir korrekt?

Der akkurate und moralisch einwandfreie Umgang mit den uns anvertrauten Mitteln ist uns wichtig.
Eine Kombination von Maßnahmen soll dafür sorgen, dass wir umsetzten, was uns wichtig ist:

1. Transparente Planung:
Wir planen unsere Ausgaben mit Bedarfsanalyse und Budgetbesprechungen und erstellen einen transparenten Budgetplan.
Die Ausgaben folgen dann, wo immer möglich, dem Budgetplan.

2. Mehrfache Prüfung:
Bestellungen und Ausgaben werden von mindestens 3 Personen geprüft.
Zusätzlich gibt es eine 2. Prüfung zur korrekten Verbuchung. Zudem
sind wir natürlich durch die Gemeinnützigkeit immer durch das Finanzamt überprüfbar.

3. Aktuelle Arbeitsmittel und Methoden:
Wir arbeiten mit einer aktuellen und nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung zertifizierten Spendenverwaltungssoftware.

4. Wer was spendet bleibt geheim:
Detailinformationen zu Spenden und Spendern sind nur den Kassierern, den Finanzverantwortlichen und Rechnungsprüfern bekannt.
Jedoch NICHT der Gemeindeleitung, dem Pastor oder den Bereichsleitern. Dadurch wollen wir eine Beeinflussung der Gemeindearbeit durch
Finanzfragen und einzelne Spender vermeiden. 

5. Bezahlt wird nur was korrekt abgerechnet wurde:
Wir führen eine Rechnungseingangsprüfung, sowie eine Abrechnungsprüfung durch.

6. Wir lassen uns von Profis unterstützen:
Wir lassen uns regelmäßig beraten und prüfen von Steuerberatern und Finanzfachleuten.

7. Regelmäßige Überprüfung:
Jedes Jahr wird die Kasse des Vereins von zwei unabhängigen Kassenprüfern geprüft.
Der Mitgliederversammlung wird der geprüfte Kassenbericht vorgelegt.

8. Korrekte Spendenverwendung:
Zweckgebundene Spenden werden separat verbucht und zweckgebunden verwendet.

9. Hohe Transparenz:
Wir veröffentlichen regelmäßig Zahlen zu unseren Einnahmen und Ausgaben. Und bemühen uns so um transparenz auch über unsere Finanzsituation.
Diese stellen wir auch unserem Gemeindeverband zur Verfügung.
Wir bemühen uns damit, bei aller Diskretion den Spendern gegenüber, um größtmögliche Transparenz.

6. Kommen wir über die Runden?

In den zurückliegenden Jahren haben wir erlebt, dass das finanzielle Aufkommen immer wieder ausreichte, um unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, während die Gemeindearbeit stetig gewachsen ist. Sogar manche außergewöhnlichen Projekte konnten durchgeführt werden, wie z.B. unser „Großprojekt“, der Neubau des Gemeindezentrums. Sicher musste auch Wünschenswertes angesichts der finanziellen Gegebenheiten vertagt oder abgelehnt werden. Eine Wunschliste mit Anschaffungen die wir uns nicht leisten können existiert.

Unser Finanzhaushalt ist aber nur deshalb in dieser Form möglich, weil der allergrößte Teil an Mitarbeit in der Gemeinde ehrenamtlich geschieht. Ohne die Bereitschaft sehr vieler MitarbeiterInnen, ihre Zeit und Arbeitskraft unentgeltlich zu investieren, wäre unsere Gemeindearbeit nicht ansatzweise in der Form möglich. Vielen Dank an alle die sich, egal wie, für die Arbeit der Christus-Gemeinde engagieren.

 

7. Welche Ziele streben wir an?

Unser Gemeindeziel lautet: „Leuchten und entzünden“ -  Dafür setzten wir die uns anvertrauten finanziellen Mittel ein und stärken kontinuierlich unsere Arbeitsbereiche, wie z.B. Gottesdienst, Kinderarbeit, christliche Pfadfinder „Royal Rangers“, Gastfreundschaft, Schulung von Mitarbeitern, Öffentlichkeitsarbeit. Mehr über die Ziele und Vision der Christus-Gemeinde gibt es hier. Mehr Informationen dazu, wie wir uns für andere engagieren, gibt es hier.

Die Ausstattung, der Unterhalt und die Instandhaltung unseres neuen Gebäudes kostet uns gerade nach dem Bau noch viel Geld, ermöglicht es uns aber auch, neue Menschen einzuladen – nachdem wir im alten Gebäude keinen Platz dafür hatten. Unser Haus soll ein Haus der Gastfreundschaft sein, in das Menschen gerne kommen. Auch im Technik-Bereich sind immer wieder Neuanschaffungen nötig, wenn Geräte veralten oder sogar ausfallen.


Danke!



Als Gemeindeleitung bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Freunden und Mitgliedern der Christusgemeinde, die im Vertrauen auf Gottes Fürsorge für unsere Gemeindearbeit spenden und hoffen, dass mit den stetig wachsenden Aufgaben, die Gott uns vor die Füße legt, auch die Gaben wachsen, die uns zum Bau Seines Reiches anvertraut werden.

Wer den Dienst der Christus-Gemeinde unterstützen möchte, kann dies über folgende Bankverbindung tun:

Vereinigte Volksbank AG
Kontoinhaber: Freikirchlicher Bezirk Nord-Württemberg e.V.
IBAN: DE07 60390000 0501450009
BIC: GENODES 1BBV

Zu Jahresbeginn des Folgejahres erhalten Sie eine Spendenbescheinigung.

Wir arbeiten mit einer aktuellen und nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung zertifizierten Spendenverwaltungssoftware.
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