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Konzerte und Großveranstaltungen

Die Christus-Gemeinde bietet zusätzlich zu den regelmäßigen Gottesdiensten am Sonntagmorgen, die Möglichkeit zur Gemeinschaft mit Gott und den Menschen, indem regelmäßig abendliche Veranstaltungen wie Konzerte, Lobpeisabende und Jugendgottesdienste angeboten werden.

Am Samstag, den 06. Oktober fand der zweite „kostbare“ Abend von Frauen für Frauen in der CGW statt, dieses Mal mit dem Thema „Geborgen im Sturm“.

Das Ziel von „Kostbar“ ist es, Frauen aller Altersgruppen auch über die CGW hinaus zu vernetzen, wertzuschätzen, zu stärken und zu ermutigen – und ich muss sagen, das ist an diesem besonderen Abend mehr als gelungen.

Im gut gefüllten Gottesdienstsaal, der ebenso wie die CG Lounge liebevoll hergerichtet war, erlebten wir Frauen einen wunderbaren Abend in der Gegenwart Gottes. Die mutige Andacht von Magda Handel zeigte uns, dass es in jedem Leben zwar größere und kleinere Stürme gibt, aber auch, dass Gott größer ist, als jeder Sturm und dass ER immer da ist, auch wenn wir es manchmal vielleicht nicht richtig spüren können.

Ein ganz besonderes Geschenk war die wunderschöne Musik der Band 3Klänge. Die Schwestern Julia, Miriam und Patricia Sailer nahmen uns mit Klavier, Violoncello, Violine, Gitarre und Gesang mit hinein in die Anbetung Gottes und wir durften erleben, dass Probleme und Sorgen kleiner werden, wenn wir auf IHN schauen und IHM die Ehre geben. Gott sieht jede Einzelne von uns, jede ist ihm wichtig und kostbar – es ist so gut, wenn wir diese Erkenntnis mit in unseren Alltag nehmen und auch weitergeben.

2018 10 06 Kostbar 4

Nach dem Lobpreis gab es die Möglichkeiten, an Gebetsstationen die eigenen Stürme vor Gott zu bringen und/oder bei Tee und Cocktails Gemeinschaft mit den anderen Frauen zu genießen und uns gegenseitig zu ermutigen.

Ein ganz herzliches Dankeschön an das ganze Kostbar-Team für diesen kostbaren Abend! Wir freuen uns schon sehr auf eine Fortsetzung!

Sonja Heitmann

Am Mittwoch, den 14. März 2018 fand das Weil der Städter Forum "Dialog der Religionen" zum dritten Mal in Weil der Stadt und zum ersten Mal in der Christusgemeinde statt.
Das Thema lautete : „ Mein Nachbar hat einen anderen Glauben. Wie gehe ich damit um?“. Etwa 70-80 Gäste aller vertretenen Konfessionen kamen zu dieser Veranstaltung in das Gemeindehaus der Christus-Gemeinde in die Eisenbahnstr. 21, in Weil der Stadt.
Vertreter der christlichen Kirchen ( A. Gruber – Pfarrer kath. Kirche in Weil der Stadt (und Teilorten) / Dr. R.D. Krüger – Pfarrer i.R. ev. Landeskirche (als Vertreter der Pfarrerin Fr. Ulmer der Brenzkirchengemeinde Weil der Stadt / K.G. Schmid – Leiter neuapostolische Kirche Merklingen / J. Schirmer – Pastor der Evangelischen. Freikirche, der Christus-Gemeinde in Weil der Stadt) und T. Rasheed als Imam der Ahmadiyya Gemeinde Weil der Stadt (einer innerislamischen Reformbewegung). Der katholische Dekanatsreferent Wolfgang Hensel moderierte durch die Veranstaltung, in welcher es drei Runden gab. Zunächst gab es von jedem Teilnehmer ein etwa 6 Minütiges Statement zum Thema, Dann eine Diskussion der einzelnen Vertreter über dieses Thema und zum Schluss wurde die Runde geöffnet und Fragen aus dem Publikum an die jeweiligen Vertreter konnten gestellt werden.

Hier eine kurze Zusammenfassung der STATEMENTS der einzelnen Vertreter (welche nicht den Anspruch der Vollständigkeit vertritt):
T.Rasheed: „Im Islam gibt es eine große Unterschiede zwischen dem was gelebt und dem was gelehrt wird. Die Lehre sagt: Mein Nachbar, mit dem ich befreundet bin oder nicht, sehe ich als Mensch und gehe gut mit um. Unabhängig von der Herkunft und Hautfarbe ist es im Islam nicht erlaubt, Schmerzen mit Zunge oder der Hand zuzufügen. Dies wird aber leider nicht von allen Gruppen so gelebt.“
K.G. Schmid: „Meinem christlichen Nachbarn sehe ich als Bruder/Schwester. Dem nicht christlichen Nachbarn soll ich offen begegnen. Jeder soll seinen Glauben frei leben, ohne den anderen zu beeinträchtigen.“
R.D. Krüger: „Seit der Aufklärung, bei der die Kirche und der Staat getrennt wurden, leben wir nicht mehr in einem christlichem Staat. Man soll einen klaren Standpunkt beziehen und sich gegenseitig mit Toleranz und Respekt begegnen, glaubwürdig leben und neugierig sein.“
A.Gruber: „Das Doppelgebot der Liebe gilt als christliche Lehre. Das zweite Vatikanische Konzil hat zum einen bestätigt: Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil. Zum anderen spricht es aber auch von Religions- und Gewissensfreiheit und über eine Heilsmöglichkeit für alle Menschen, sowie und von einer positiven Bedeutung anderer Konfessionen und Religionen. Das Ziel ist die Akzeptanz in der Religion. Alle Völker sind eine einzige Gemeinschaft und alle Menschen sind auf der Suche nach der Wahrheit.“
J. Schirmer: „Mit einer weltzugewandten Liebe in Christus ( Johannes 3,16 – „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“) und der befreienden Wahrheit soll man den Nachbarn verstehen, mit ihm reden und vom eigenen Glauben auch Klartext reden. Tolerant ist man nicht, wenn man keine Position hat oder alle Positionen versucht zu einer zu verschmelzen, sondern nur, wenn man eine Position vertritt und diese dem anderen auch in Liebe mitteilt. Aber dem Anderen auch die Möglichkeit gibt, selber eine Position zu haben. So kann man in einen guten Dialog miteinander treten, der von Liebe und der selbst erkannten Wahrheit geprägt ist.“

2018.03.Dialog.der.Religionen


Im Anschluss ging es in der Diskussion der Vertreter um die GRENZEN DER TOLERANZEN:
Unterschiedliche Milieus, verschiedene Wertvorstellungen sowie den anderen nicht mit seiner Freiheit zu verletzten waren die Themen. Es wurde zudem die Anfrage gestellt, ob im Islam nicht das Menschenrecht der Scharia untergeordnet ist – dem wurde zugestimmt, mit dem Hinweis, dass die Scharia "Gesetz" bedeutet und ganz unterschiedlich interpretiert wird. Es gibt derzeit auch kein Land in dem die Scharia so gelebt wird, wie sie entsprechend des Islams gelebt werden sollte.
Ganz konkret wurde aus dem Publikum die Frage nach der Konvertierung vom Islam zum Christentum angesprochen. Imam Rasheed äußerte sich dazu, dass dies im Koran nicht bestraft werde. Erst durch die unterschiedlichen politischen Interessen ist viel Leid gekommen. Die Themen Verschleierung (Christen müssen dies verstehen), missionarische Ahmadiyya-Bewegung der Muslime (wird von manchen als aufdringlich empfunden) und kulturelle Verschiedenheiten (Deutsche sind zu „kalt“) wurden noch angesprochen. Zudem kam noch das Thema auf, dass viele Menschen sich gar nicht für den Glauben interessieren und deswegen auch nicht fähig sind, friedlich über den Glauben ins Gespräch zu kommen.
Bei der Abschlussrunde hat K.G. Schmid allen eine Hausaufgabe mitgegeben:
Betet für die Kultur, die unser Land prägen wird. T. Rasheed war wichtig, seine Perspektive auf den Islam darzustellen, dass Hass keine Option ist. Gemäß ihrem Wahlspruch "Liebe für alle, Hass für keinen". J. Schirmer hat darauf hingewiesen, dass es Orte braucht – damit Menschen miteinander in den Dialog, in das Gespräch über ihren Glauben kommen können. Als Christus-Gemeinde bieten Sie dazu unter anderen den Alphakurs an, an dem es jedem frei steht, teilzunehmen und über den christlichen Glauben ins Gespräch zu kommen. 2018.03.Dialog der Religionen2

Die interessante Gesprächsrunde wurde dann, etwas später als geplant, durch den Moderator W. Hensel mit einem Zitat von Hans Küng aus seinem Werk "Weltethos" beendet, welches zu einem friedlichem miteinander und respektvollen Umgang der verschiedenen Religionen und Menschen miteinander aufruft.


Birgit Lochner

 

2018.03.03.AutorenlesungC. Ratz.1

Christiane Ratz aus Ellmendingen, Filmemacherin und Buchautorin stellte am 3. März ihr Buch „Jesus findet Muslime" in der Christusgemeinde vor. Sie zeigte uns einen Film und erzählte bewegende Geschichten und Interviews aus (dem)
1. NIGER
Enat, ein Analphabet mit den wildesten Sonnenbrillen, der von Jesus in seinem Hof in einer Gasse von vierzig weißbekleideten Männern Wasser und Brot gereicht bekommt;
Jacouba Seydou, dem Jesus in der USA vor der Promotion in einer Vision begegnet und der danach zurück in seine Heimat Niger geht und nun Gottes Liebe anderen Menschen gibt;
Tagaischa, die von einem Autounfall träumt, Jesus` Stimme hört und sie aus dem Wrack befreit; und danach von Gott mehr wissen will.  2018.03.03.AutorenlesungC. Ratz

2. PAKISTAN
(Lieblingsgeschichte der Autorin)
Für Rafit, ein Iman, genannt „der brüllende Löwe“ taucht aus dem Nichts ein Christ auf und betet für ihn: „Vater zeig ihm die Wahrheit.“ Rafit war ein begabter Redner, verfolgte Christen und wollte in den Krieg für Allah ziehen. Als Missionar für den Islam in Griechenland begegnet er der Christin Elena und kommt zum Nachdenken, warum die Christen so freundlich und die Muslime so böse sind. Durch einen Traum von einem strahlenden Mann in einem Juweliergeschäft, dessen Lächeln Rafit anzieht, wächst langsam sein Glaube an Jesus. Zurück in Pakistan und später als Geflohener in Deutschland entkommt bzw. überlebt er schwer verletzt die Mordversuche. Durch Rafit sind in Deutschland schon mehr als 600 Menschen gläubig geworden.

3. IRAN
Sharam, ein iranischer Pastor aus Köln, schickt Jesus in seinem ersten Traum in Kanada weg und bereut dieses sehr.
Mittlerweile in Deutschland hat er Streit mit seiner Frau und begegnet nachts wieder Jesus und bekommt die ersehnte Vergebung. Seine Frau hat denselben Traum. Jesus sendet Sharam 40 Tage in den Iran aus, um seinem Volk Glauben zu lehren. Bei dieser Reise erlebt er viele Wunder. JESUS LEBT!

Christiane Ratz beendete die sehr interessante Buchlesung mit dem Satz „ Jesus erscheint den Menschen und die Puzzleteile fügen sich zusammen“.
Arrtikel: Birgit Lochner

2018 01 27 3 Mahl anders 3

Am 27. Januar trafen sich 34 Erwachsene aus unserer Gemeinde erwartungsvoll zum ersten 3 Ma(h)l anders. Das alte Foyer war festlich geschmückt und die Tische liebevoll eingedeckt. Nach Begrüßung, Gebet und einem Aperitif wurden per Los die ersten Tischpartner ermittelt, die sich jeweils gemeinsam die Vorspeise schmecken ließen. Zur Hauptspeise und zum Nachtisch wurden dann die Tischpartner neu ausgelost, so dass jeder die Gelegenheit hatte, sich an diesem Abend intensiv mit drei verschiedenen Leuten zu unterhalten. Besonders gut hat mir gefallen, dass ich so mit Menschen ins Gespräch kam, die ich bisher nur „von weiterm“ gekannt habe und die ich jetzt viel besser kenne. Mich hat das motiviert, zukünftig auch ohne „Verlosung“ mehr auf andere Menschen zuzugehen, um sie besser kennenzulernen – denn wirklich jeder hat viel Wertvolles und Spannendes zu erzählen!  2018 01 27 3 Mahl anders 9

Leider ging der Abend viel zu schnell vorbei, aber vor dem Heimweg hatte man noch ausgiebig Gelegenheit, sich beim gemeinsamen Aufräumen und Spülen zu unterhalten.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an Eric und Sandra Preising, Daniel und Annette Zimmermann, alle weiteren Helfer und alle, die etwas zum Buffet und beim Aufräumen beigetragen haben! Dieser Abend war wirklich superschön und muss unbedingt wiederholt werden!

Sonja Heitmann

 

2017.12.16 2Fluegel.4

Am Samstag, den 16.12.2017 erlebten 182 Zuschauer im ausgebuchten Klösterle in Weil der Stadt ein ganz besonderes Adventskonzert „Weltjahresbestzeit“ zur Einstimmung auf Weihnachten. Nach fast 20 Jahren kehrte die Christus-Gemeinde bereits zum zweiten Mal mit 2Flügel in dieses historische Bauwerk zurück.

Die Zuschauer erlebten zwei Persönlichkeiten, die virtuos auf ihrem Gebiet sind:

Die bekannte Schriftstellerin und Theologin Christina Brudereck liebt es, Geschichten zu erzählen und ihr Mann Ben Seipel liebt die Musik. Sein Instrument ist der Flügel.
2Flügel bescherte den Zuschauern adventliche-weihnachtliche Musik (traditionell und modern) und Lieder von Freundschaft, Friede, Gerechtigkeit, Gnade und Licht.

Geschichten aus

-   Südafrika: Adventslieder bei 30 Grad zu singen ist eine Herausforderung

-   Israel: das bekannte Lichterfest Chanukka ähnelt unserem Weihnachtsfest

-   Bethlehem: ein alter Mann möchte den Stern fotografieren und begegnet Tara und Ester

-   der Villa Kunterbunt: wie feiert Pippi Langstrumpf Weihnachten?

-   dem Tagebuch für zu Hause

beflügelten die Fantasie und das Herz.

Die Zuschauer waren eingetaucht in eine Adventszeit mit Vorfreude, Sehnsucht sowie aktivem Erwarten. Der weltberühmte, als Flüchtling geborene Jesus zeigt uns seine große Liebe für die Menschen. Dieses Geschenk der Gnade (= gratia) trägt uns weit und lässt den Glanz der Ewigkeit spüren.

Der Abend für alle Sinne endete mit dem gemeinsamen Lied „Gloria in excelsis Deo“.

Shalom

(Birgit Lochner)

 

 

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