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Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Namen GEO?

GEO (lat. Erde) erinnert uns an den Auftrag Jesu: „Gehet hin in alle Welt und machet zu Jüngern....“.
Wir haben als Gemeinde durch die Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk HIS (Hosanna Institute Du Sahel) und durch Familie Vetter in Niamey, Familie Semle in Zehdenick (Brandenburg) und unseren Kurzeitmissionar Max Isler (Afrika) Menschen ausgesandt, die aus dem Auftrag und dem konkreten Ruf heraus ihre Heimat verlassen, um andere Menschen für eine „neue Heimat“ zu gewinnen. Dies gilt auch für unsere jungen Menschen, die sich im Rahmen eines FSJ oder als Niamey-Reiseteam in ein neues Land aufmachen, um mit ihren Begabungen Gott global zu dienen.

Als Gemeinde tragen wird insbesondere Verantwortung für sie, denn sie sind besonders herausgefordert und brauchen unsere Unterstützung v.a. durch Gebet, Anteilnahme und Interesse.

GEO, steht auch für Gemeinde am Ort.

Wir sind als Gemeinde in die Region Weil der Stadt gesetzt., d.h. wenn wir der „Stadt Bestes suchen“ wollen (Jer. 29,7), können wir das am besten, wenn wir das lokal in den vorhandenen Strukturen tun. In Weil der Stadt haben wir tolle diakonische Strukturen, wo wir den Menschen dienen können, die nicht in unser Haus kommen und denen wir sonst nicht begegnen würden. Wir müssen in diesem Bereich nicht das Rad neu erfinden, sondern können die Menschen in der Stadt unterstützen, die ihre diakonische Verantwortung schon lange wahrnehmen und die Experten dafür sind.
Ob Tafelladen (Lebensmittel und Kleiderausgabe für Menschen, die mit ihrem Einkommen nicht auskommen), ambulanter Hospizdienst (Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase), oder der Verein „Miteinander Füreinander“ (generations-übergreifende Angebote z.B. Hausaufgabenbetreuung, Besuchsdienste, Einkaufsservice, Lesepaten…), es gibt sicher einen Platz, wo DU Dich einbringen kannst.

Wir bringen dadurch die Liebe Jesu auf die Straße und in die Häuser, weil seine Liebe und sein Geist in Dir und mir lebt.
Aktuell ist unser Fokus stark auf der Flüchtlingsarbeit. Nach Weil der Stadt kommen demnächst 100 Flüchtlinge in die Containersiedlung Josef-Beyerle-Straße und 40 Flüchtlinge in die Hindenburgstraße. Als Christusgemeinde haben wir bereits gute Kontakte zum Arbeitskreis Asyl   (www.ak-asyl-wds.de) und durch die räumliche Nähe bedingt (Asylbewerberheim und neue Flüchtlingsunterkunft) eine nachbarschaftliche Verantwortung.
Der Auftrag der Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung und gelingt nur dann, wenn wir die persönliche Begegnung suchen und nicht warten, bis die politischen Rahmenbedingungen optimal sind oder andere sich darum kümmern.
Wenn Du Dich in die Flüchtlingsarbeit investieren möchtest, kannst du das z.B. ganz konkret durch die Übernahme einer Patenschaft tun, d.h. Du bist für eine Familie oder eine Person zuständig, verbringst Zeit mit ihr und unterstützt sie in Behördengängen, Arztbesuchen oder beim Einkauf, d.h. Du kannst mit Deinen individuellen Ressourcen und Begabungen helfen und Deine Zeit frei einteilen.
Um das Interesse und Anfragen aus der Gemeinde zu koordinieren, stehe ich als erster Ansprechpartner zur Verfügung und vermittle Dich dann weiter.

Als letztes steht GEO, für eine Haltung, nämlich Get Out!

Wenn wir den Auftrag Jesu ernst nehmen, können wir nicht warten, bis die Menschen zu uns kommen, sondern wollen uns zu den Menschen hinbewegen. GET OUT heißt dabei auch: Verlass deine Komfortzone. Mache Dich auf, neue Ufer zu entdecken!

GEO ist also insgesamt die Überschrift für die Dienstbereiche Mission, Evangelisation und Diakonie in der Christusgemeinde.

Der Auftrag, in unserer Gesellschaft hineinzuwirken, visionsgemäß zu „Leuchten und Entzünden“

gilt im globalen, wie auch im kommunalen Sinne und wird dann erst konkret, wenn wir Zeit investieren und reservieren für die persönliche Begegnung in unserem persönlichen Umfeld. Ob in Niamey oder in Weil der Stadt, ob in der Nachbarschaft oder am Arbeitsplatz, ob im Tafelladen oder in der Flüchtlingsarbeit.
Wo ist Dein Platz? Wo wird der Auftrag für Dich konkret?

Detlef Krichbaum, Bereichsleiter GEO

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